Wie wahrscheinlich ist das überhaupt?Was kostet ein Krieg? Was bedeutet er für Deutschland? Aufwand, Nutzen, Risiken – und die Fragen, die dich betreffen.
Die persönlichen Hilfen und die öffentlichen Beteiligungswege sind weiter unten getrennt erläutert ↓. Kriegsdienstverweigerung ist ein Verfahren, keine sofortige Befreiung von allen Pflichten.
ANGEBOTE DER FREIHEITSKANZLEI
Informationen weitergeben. Den eigenen Weg wählen.
Vor Ort Informationen verteilen oder die gemeinsame Infrastruktur mitfinanzieren: Hier findest du beide Möglichkeiten.
IN DEINER UMGEBUNG
Werde Botschafter. Verteile Informationen.
Mit den Flyern des Kriegsdienstblockers kannst du in deiner Umgebung auf das Recht zur Kriegsdienstverweigerung und die dazugehörigen Hilfen aufmerksam machen. Die Materialien und den Ablauf findest du im Botschafter-Angebot.
Freiheitsträger finanzieren die Infrastruktur der Freiheitskanzlei mit: Recherche, juristisches Wissen, Technik und neue Werkzeuge. Dein Beitrag unterstützt damit auch Informationsangebote wie dieses und ihre Weiterentwicklung.
Offene Bürgerabstimmung, keine amtliche Volksabstimmung. Freiwillige Teilnahme ist keine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung. Auf dieser Seite werden keine Stimmen erfasst; Teilnahme und Datenverarbeitung erfolgen ausschließlich beim externen Anbieter.
01 / DIE DREI KOSTENBLÖCKE
Was kostet Deutschland die Aufrüstung eigentlich?
Ukraine-Unterstützung, zusätzliche Bundeswehrmittel bis 2026 und die weitere Planung ab 2027. Zunächst die Aufwendungen – noch keine Rechnung über einen möglichen Kriegsschaden.
01 / UNTERSTÜTZUNG SEIT 2022
>100,9Mrd. €
Für die Ukraine. Geleistet und zugesagt.
Mehr als 43,3 Mrd. Euro zivil, rund 57,6 Mrd. Euro militärisch. Einschließlich Leistungen in Deutschland und Bindungen für kommende Jahre.
02 / BUNDESWEHR 2024–2026
113,9Mrd. €
Zusätzliche Mittel. Bereits im Ansatz.
Ressourcendifferenz zum jährlich um 2 % fortgeschriebenen Vorkriegsetat. Auch Haushaltsansätze, nicht nur abgeschlossene Auszahlungen.
03 / BUNDESWEHR 2027–2030
422,4Mrd. €
Weitere Mittel. Noch in der Planung.
Modellierte zusätzliche Ressourcen gegen denselben Referenzpfad. Entwurf und Finanzplanung sind keine bereits geleisteten Zahlungen.
DER BREITERE RECHENRAHMEN
Nicht nur die 536 Milliarden.
100,9 + 113,9 + 422,4 = 637,2 Mrd. Euro als gerundeter, unbereinigter Rahmen der drei Blöcke. Keine konsolidierte Nettokostensumme. Die Ukraine-Unterstützung ist zudem nicht ausschließlich militärisch.
Studienbilanz September 2026; Unterstützungsrahmen zum 30.06.2026, amtlich veröffentlicht am 24.08.2026. Verschiedene Zeiträume, mögliche Überschneidungen und entstehende Vermögenswerte müssen für eine Nettorechnung gesondert bereinigt werden.
Wie entstehen die 536 Milliarden? Den Referenzpfad ändern.+
DER REFERENZPFAD MACHT EINEN UNTERSCHIED
Wie entstehen die 536 Milliarden?
Ressourcenreihe der Studie Modell-Referenz
Modellierte Differenz 2024–2030536,3Mrd. Euro
Referenz: 46,9 Mrd. Euro im Jahr 2021, danach 2 % nominal pro Jahr.
2026: Ansatz. 2027: Entwurf. 2028–2030: Finanzplanung. Die Zuordnung des gesamten Mehrbetrags zum Ukrainekrieg ist damit nicht bewiesen.
02 / DIE FRAGE NACH DEM NUTZEN
Was würde Deutschland ein Krieg überhaupt bringen?
Was erhält Deutschland unmittelbar? Und welcher Schaden soll durch die eingesetzten Mittel vermieden werden?
GEBIETE
Kein Gebietserwerb aus der Hilfe.
Die Studienbilanz nennt keine allgemeinen territorialen Gegenleistungsansprüche Deutschlands.
ROHSTOFFE
Keine automatischen Eigentumsrechte.
Ein Zuschuss begründet nicht von selbst einen Anspruch auf ukrainische Rohstoffe oder Infrastruktur.
GELDRÜCKFLÜSSE
Keine garantierte Rückzahlung.
Wiederaufbaugeschäfte sind kein Erstattungsversprechen für Zuschüsse. Kredite sind getrennt zu betrachten.
Finanzielle Gegenleistungen nach der Autorenstudie, nicht die Gesamtheit möglicher Wirkungen.
WAS IN DIESER RECHNUNG ERHALTEN BLEIBEN SOLL
Sicherheit erhalten. Einen großen Schaden vermeiden.
Nicht ein späterer Scheck, sondern ein möglichst unbeschädigter Alltag: So funktioniert die hier untersuchte Versicherungslogik. Geld wird eingesetzt, um einen möglichen Schaden weniger wahrscheinlich oder kleiner zu machen.
Ein Ziel ist noch kein Wirkungsnachweis.
Die Bundesregierung nennt daneben ukrainische Souveränität und europäische Sicherheit. Humanitäre und Bündnisziele gehen über dieses einzelne Rechenmodell hinaus.
DER FINANZMATHEMATISCHE KERN
Was setzen wir ein – was soll es bewirken?
Wie groß ist der mögliche Schaden? Was kostet die zusätzliche Maßnahme? Und um wie viel muss sie das Risiko senken, damit der vermiedene Erwartungsschaden die zugeordneten Kosten deckt?
1 / MÖGLICHER SCHADEN
3.000Mrd. €
Was soll nicht eintreten?
Ein frei gewähltes Schadensszenario. Keine Prognose, keine Obergrenze für einen Kriegsschaden.
Wie wahrscheinlich ist ein Krieg Russlands mit Deutschland?
Ein Blick auf bisherige Einsatzfälle: USA und UdSSR / Russland bleiben gemeinsam sichtbar. Geschichte liefert Kontext – aus der Zahl der Punkte folgt keine Angriffswahrscheinlichkeit.
USA und Russland auf einer gemeinsamen Karte. Orte, Zeiträume und Einsatzarten im Vergleich.
Die deutsche Kriegsgeschichte beginnt nicht erst 1949. Am 1. August 1914 erklärte das Deutsche Reich Russland den Krieg – nach der russischen Mobilmachung und im Verlauf der europäischen Julikrise. Am 22. Juni 1941 überfiel NS-Deutschland die Sowjetunion. Der sowjetische Vormarsch nach Deutschland 1945 war Folge dieses Krieges, nicht dessen Beginn.
Seit 1949 wurde die Bundesrepublik nicht von der Sowjetunion oder Russland in einem offenen konventionellen Krieg angegriffen.
Und die längere Geschichte?
Preußen, Deutsches Reich und Bundesrepublik sind nicht derselbe Staat. 1760 besetzten russische und österreichische Truppen Berlin im bereits laufenden Siebenjährigen Krieg; 1756 war Preußen zuvor in Sachsen einmarschiert. 1914 drangen russische Truppen nach der deutschen Kriegserklärung in Ostpreußen ein. Deshalb unterscheiden wir Kriegsbeginn, militärischen Angriff und Gegenoffensive, statt alle Jahrhunderte mit „nie“ zusammenzufassen.
Zoomen · Ziehen · Ort öffnen
Einsatzfälle im Verzeichnis
Was gezählt wird – und warum Einsatzfälle nicht automatisch Kriege sind
Dieser Atlas enthält eine erweiterte, redaktionell recherchierte Fallauswahl. US-Einträge beruhen vor allem auf dem Congressional Research Service; sowjetische und russische Fälle auf einzeln ausgewiesenen Archiv-, Forschungs-, UN- und Gerichtsquellen. Es ist keine symmetrische statistische Vollerhebung aller Kriege seit 1945.
Eine Luftbrücke, eine Evakuierung, eine Friedensmission und eine Invasion sind unterschiedliche Ereignisse. Deshalb ist die Zahl der Einträge weder eine Kriegszahl noch eine Rangliste der Kriegsverursacher. Mehrere Operationen können zu demselben Krieg gehören. Einzelne Datumsintervalle bezeichnen nur den nachgewiesenen Beobachtungszeitraum. Auch die pauschale Angabe „56 US-Kriege“ ist ohne zugehörige Liste und Definition hier nicht als verifizierte Gesamtzahl hinterlegt.
Gleichzeitige Farben zeigen die Beteiligung verschiedener Akteure an demselben Ort – nicht automatisch einen Krieg gegeneinander. Die Sowjetunion und die Russische Föderation bleiben in den Einträgen getrennt. Geheime Operationen, reine Waffenlieferungen und private Militärfirmen sind nicht systematisch erfasst. Grenzen und Ortsmarker bilden keine Frontlinien ab.
Redaktionsstand 26.09.2026 · datierte Dokumentation, kein Live-Feed. Kartengrundlage: Natural Earth. Geometrisch versetzte Marker sind mit ihrem zugeordneten Ort verbunden.
DAS GESPRÄCH IM ORIGINAL
Was sagt der russische Botschafter selbst?
Sergej Netschajew im Gespräch mit Ben Berndt bei {ungeskriptet}. Veröffentlichung: 5. September 2026.
“
Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.
Sergej Netschajew Russischer Botschafter · im Interview mit Ben Berndt
Die Aussage ist als seine erklärte Position dokumentiert. Sie ist keine unabhängige Risikoschätzung oder Garantie. Die historische Frage steht getrennt daneben.
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube/Google hergestellt. Dabei werden Verbindungsdaten übermittelt. Keine automatische Wiedergabe und kein externer Vorschaubild-Abruf.
Falls die Einbettung blockiert ist oder die Datei lokal geöffnet wird, nutze den Original-Link. Die Verfügbarkeit liegt beim Anbieter.
1990 / ZUSICHERUNGEN, VERTRAG, BEITRITTE
1990 ist kein Fußnotenthema.
Politische Zusicherungen, Vertragsrecht und spätere Beitritte gehören nebeneinander – nicht in einen einzigen verkürzten Satz.
1990
Was wurde zugesichert?
Freigegebene Gesprächsunterlagen dokumentieren westliche Zusicherungen zu sowjetischen Sicherheitsinteressen und zur NATO-Ausdehnung. Genschers und Bakers Aussagen gehören in ihren jeweiligen Verhandlungskontext.
2 + 4
Was wurde vereinbart?
Der Vertrag enthält besondere Stationierungsregeln für das Gebiet der früheren DDR. Das ist nicht dasselbe wie ein allgemeines Verbot deutscher NATO-Verbände dort oder aller späteren NATO-Beitritte.
1999+
Wie wurde erweitert?
Polen, Tschechien und Ungarn traten 1999 bei. Weitere Erweiterungsrunden folgten. Finnland wurde 2023 und Schweden 2024 Mitglied. Die vollständige Abfolge steht im Ratgeber.
EIN SATZ – MEHRERE ZEITRÄUME
1914, 1941, seit 1949: nicht derselbe Zeitraum.
„Uns“, „Russland“ und „angegriffen“ brauchen eine genaue Bedeutung. Der Erste Weltkrieg, der deutsche Angriff 1941 und die Geschichte der Bundesrepublik sind nicht austauschbar.
04 / SELBST RECHNEN
Wie viel Risiko verändert die Rechnung?
Eine Rechnung ist nur so belastbar wie ihre Eingaben. Verändere die Annahmen – und sieh, wie sich die reinen Rechenergebnisse verschieben.
Er liefert kein Urteil über eine politische Entscheidung. Ein tatsächliches Ausgangsrisiko ist nicht gemessen. Auch die Wirkung einer konkreten Ausgabe ist offen. Ein unter bereits bestehender Abschreckung beobachtetes Risiko darf nicht einfach als Risiko ohne diese Abschreckung eingesetzt werden.
Die Bundeswehrreihe umfasst 2024–2030, die Voreinstellung des Szenarios zehn Jahre. Restwerte, Diskontierung, humanitäre Ziele, weitere Bedrohungen und mehrere mögliche Schadensereignisse werden hier nicht mitgerechnet. Ein Nuklearkrieg wird durch 3.000 Milliarden Euro nicht vollständig abgebildet.
05 / DEUTSCHLAND UND RUSSLAND
Deutschland und Russland. Die Zahlen nebeneinander.
Zuerst der direkte Vergleich. Die weiteren Ansichten bleiben umschaltbar. Bestände, Planwerte und verfügbare Kräfte sind nicht dasselbe; jede Reihe nennt Quelle und Datenstand.
Alle acht Waffenkategorien mit Quellenwerten ansehen
Bestandstabelle: Wulf / Lurz, 26.05.2026, auf Basis von IISS 2026 und eigenen Aggregationen. „Europa“ meint in dieser Reihe europäische NATO-Staaten einschließlich Türkei plus Kanada. Quelle und Einschränkungen:
BESTÄNDE, BÜNDNISSE, ZERSTÖRUNGSRISIKO
Das Ungleichgewicht ist sichtbar.
Bei den nuklearen Beständen stehen völlig unterschiedliche Voraussetzungen nebeneinander.
0eigene deutsche Atomwaffen
Mehrere Tausendrussische nukleare Sprengköpfe im militärischen Bestand
Nukleare Eigentums- und Bestandsverhältnisse; russischer Stand Januar 2026 nach SIPRI. Keine Zahl gleichzeitig einsatzbereiter Waffen.
Atomwaffen verändern die Dimension eines Krieges.
Deutschland besitzt kein eigenes Atomwaffenarsenal; Russland ist eine Nuklearmacht. Die nukleare Teilhabe der NATO ist kein deutsches Eigentum an US-Atomwaffen: Die USA behalten Kontrolle und Verwahrung ihrer in Europa stationierten Waffen. Deutschlands Bündniseinbindung gehört deshalb ebenfalls in den Vergleich.
Das Risiko reicht weit über verlorene Panzer hinaus.
Nach der dokumentierten Einschätzung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz könnte ein Nuklearwaffeneinsatz massenhafte Opfer, zerstörte medizinische Versorgung und grenzüberschreitende Langzeitfolgen verursachen. Für einen Einsatz in einem Bevölkerungszentrum gibt es keine angemessene humanitäre Reaktionskapazität.
Munition, Einsatzbereitschaft, Logistik und Geografie sind in den Symbolreihen nicht vollständig erfasst. Aus Bestandsunterschieden allein folgen weder ein sicherer Kriegsausgang noch ein zwangsläufiger Atomwaffeneinsatz. Konventioneller Konflikt und nukleare Eskalation sind unterschiedliche Szenarien.
Ein Antrag, eine Einwendung oder eine Abstimmung setzt bestehende Pflichten und Fristen nicht automatisch außer Kraft. Die eigene Gewissensbegründung lässt sich nicht durch einen politischen Standardbrief ersetzen.
02
Deine Meinung öffentlich einbringen.
Selbst formulieren. Einen Adressaten wählen. Den weiteren Verlauf verfolgen.
Leserbrief schreiben.
Auf einen bestimmten Beitrag Bezug nehmen, die eigene Sicht erläutern und Quellen nennen.
Abgeordneten schreiben.
Eine konkrete Frage an die zuständige Person richten. Abgeordnete lassen sich im offiziellen Verzeichnis finden.
Externe Angebote haben eigene Bedingungen. Dieses Portal erteilt keine individuelle Rechtsberatung.
SHAREPICS. BUTTONS. AUFKLEBER. DEIN ZEICHEN.
Zum Teilen. Zum Mitnehmen.
Ein Motiv. Viele Möglichkeiten. Wähle dein Format, sieh es dir groß an und speichere es direkt.
Bildvorlagen · eigener Generator
PNG für soziale Netzwerke. SVG zum Weiterbearbeiten.
✎
Sechs Bildideen. Dein eigener Entwurf.
Große Schrift, klare Kontraste und Bildmotive aus dem Generator – passend zur Gestaltung der Sharepics. Speichere einen fertigen Button oder öffne ihn als Vorlage: Texte, Farben, Bild und Format bleiben einzeln anpassbar.
Die Bildszenen sind KI-Symbolbilder, keine Aufnahmen bestimmter Personen oder Ereignisse.
Motivflächen für Ansteckbuttons. PNG & SVG, dazu ein A4-Testbogen.
Die Kreisgröße ist das sichtbare Motiv, nicht die Stanzgröße. Für die Produktion brauchst du die Falz- und Stanzvorlage deines Buttonherstellers.
Ein Button für deine Website +
Verlinken statt neu bauen.
Ein einfacher Linkbutton für deine Website. Kein Skript, keine externen Bilder und kein Tracking.
Nach dem Kopieren im HTML-Bereich deiner eigenen Website einfügen.
PNG in 300-dpi-Pixelmaßen, SVG in Originalgröße. Der A4-Bogen hat Schneidehilfen: bei 100 % / tatsächlicher Größe drucken, ohne Seitenanpassung. Keine industrielle Beschnitt- oder CMYK-Druckvorlage. Nur auf eigenen oder ausdrücklich freigegebenen Flächen verwenden.
DEIN BILD. DEINE WORTE. DEIN ENTWURF.
Mach etwas Eigenes daraus.
Ein Profilbild mit deinem Foto. Ein Button mit deinen Worten. Ein Aufkleber oder eine Story mit deinem Motiv. Such dir einen Anfang aus – den Rest gestaltest du selbst.
ProfilbildAnsteckbuttonAufkleberPost & Story
Eigene Bilder bleiben in deinem Browser. PNG, SVG und die vorhandenen PDF-Entwürfe stehen im Generator bereit.
DEINE GESTALTUNGSWERKSTATT
Deine WorteDein Text hierDeine Farben
Dein FormatButton / ProfilbildPNG speichern ↓
Bild, Text, Farbe und Ausschnitt – alles anpassbar.
Eine Vorlage. Viele Möglichkeiten.
Such dir ein Beispiel als Ausgangspunkt aus. Im Generator kannst du Motiv, Hintergrund und Beschriftung selbst verändern.
Rund
Taube & eigene Worte
Rund
Ein Motiv mit Lebensbaum
Quadrat
Dein Bild als Aufkleber
Quadrat
Dein Zeichen, deine Farben
Story
Die Welt im Hochformat
Story
Ein Motiv für deinen Status
Die Galerie zeigt fertige Beispielbilder. Ein Klick öffnet den passenden bearbeitbaren Ausgangsentwurf. Schrift und Ausschnitt können leicht von der Beispielgrafik abweichen.
Hinweise zu den Bildvorlagen
Die bebilderten Sharepics und die Aufkleberserie stammen aus den zuvor gezeigten Gestaltungsentwürfen. Sie sind jetzt einzeln in der Galerie verfügbar. Die Ausgabe passt das komplette Motiv ein, ohne Überschriften abzuschneiden. Die Rastervorlagen werden dadurch nicht zu hochauflösenden Druckoriginalen.
Im Kostenmotiv sind die früheren, nicht belegten Beispielzahlen zu Schulen und Krankenhäusern durch die drei Prüffragen zu Kosten, Wirkungen und Annahmen ersetzt. Das Zeichen im Kundgebungsmotiv ist nach oben gedreht. Die Voreinstellung im Generator zeigt die Arme ebenfalls nach oben. Weitere politische Aussagen in den übernommenen Bildentwürfen sind Motivtexte, keine zusätzlichen Daten des Portals.
Ein Bildmotiv wird im Generator als Bild geladen. Seine eingebrannten Texte sind nicht einzeln editierbar; eigene Texte und Motive lassen sich darüberlegen.
+
Platz für die nächsten Motive.
Die Grundfunktion steht. Neue fertige Grafiken können später in dieselbe Auswahl aufgenommen werden.
Eigene Grafik · nur in diesem Browser +
Dein Motiv in allen Formaten.
PNG, JPG oder WebP auswählen. Die Datei wird nur lokal verarbeitet; sie wird weder hochgeladen noch veröffentlicht und verschwindet beim Neuladen.
Bis 12 MB und 25 Megapixel. Große Grafiken werden für die Vorschau auf maximal 2400 Pixel Kantenlänge begrenzt. Eine Bildschirmaufnahme ist keine hochauflösende Druckdatei.
Die Motive werden lokal vorbereitet.
ZEITLEISTE
Was gilt. Was geplant ist. Was eine neue Entscheidung braucht.
Nicht jede politische Ankündigung ist bereits ein Gesetz. Und nicht jeder Vorbereitungsschritt bedeutet, dass ein Krieg feststeht.
Gesetz / geltender Rahmen Plan / angekündigte Umsetzung Zusätzliche Entscheidung nötig
PROPAGANDA UND ESKALATION
Kriege fallen nicht vom Himmel.
Sie haben eine Vorgeschichte: Interessen und Gegensätze, Feindbilder, militärische Planungen und politische Entscheidungen. Im Juli 1914 verdichteten sich solche Entwicklungen in wenigen Wochen zu einem europäischen Krieg. Die folgende Abfolge bündelt wiederkehrende Mechanismen – sie verlaufen nicht in jedem Konflikt gleich oder zwangsläufig bis zum Krieg.
01
Feindbilder
Menschen werden zu einem bedrohlichen Kollektiv zusammengefasst.
02
Misstrauen
Erklärungen der Gegenseite verlieren ihre Glaubwürdigkeit.
03
Gegenmaßnahmen
Aufrüstung, Sanktionen und Stationierungen verändern Erwartungen.
04
Zwischenfälle
Ein Ereignis wird unter Zeitdruck und Unsicherheit bewertet.
05
Entscheidungen
Eskalation, Begrenzung oder Deeskalation bleiben unterschiedliche Wege.
Ein Zwischenfall kann eine lange Vorgeschichte verdichten. Aufmarschpläne, Mobilmachungen und zugespitzte Feindbilder prägten etwa die Krise von 1914. Ob daraus Krieg wird, hängt von weiteren Entscheidungen ab; Kommunikation, Vereinbarungen und Deeskalation bleiben andere mögliche Wege.
PROPAGANDA VOR UND IM KRIEG
Andere Gegner. Verwandte Feindbilder.
Wer wird als Bedrohung dargestellt? Welche Vorwürfe wiederholen sich? Und was ist tatsächlich belegt? Die Gegenüberstellung macht diese drei Fragen sichtbar.
Ähnliche Sprache ist kein Beweis für gleiche Tatsachen.
Eine Propagandadarstellung kann erfinden, übertreiben, verallgemeinern oder reale Verbrechen instrumentalisieren. Der Quellencheck unterscheidet das bei jedem Beispiel. Er erklärt weder alle Vorwürfe für wahr noch alle für erfunden.
VOR DEM KRIEG1937
Ein Bedrohungsbild
Das NS-Plakat zur Ausstellung Bolschewismus ohne Maske zeigt die Gegenseite als monströse Bedrohung.
ORGANISIERTE VERMITTLUNG1938
Propaganda als Mittel
Das DHM beschreibt die Vereinbarung von Propagandaministerium und Wehrmacht sowie den Aufbau von Propagandakompanien.
IM KRIEG1941
Den Angriff erklären
Warum Krieg mit Stalin? verbindet die Darstellung des Gegners mit einer Rechtfertigung des deutschen Krieges.
Ein dokumentierter NS-Beispielpfad, kein universeller Ablauf jedes Krieges. Propaganda kann auch erst im laufenden Konflikt entstehen; die deutsche Organisation 1914 war zunächst uneinheitlich.
Wer sagte was über wen?
Sieben Gegenüberstellungen · 21 Behauptungen · zwei Weltkriege
„Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.“
Das Warnwort trifft einen Kern der Kriegspropaganda: In den beiden Weltkriegen verbreiteten Propagandaakteure Gerüchte, Schuldzuweisungen und entmenschlichende Feindbilder, um Unterstützung zu mobilisieren. Gegner wurden als Barbaren, Bestien oder angeblich minderwertige Menschen dargestellt.
Erfundene Geschichten und die propagandistische Verwendung tatsächlicher Verbrechen sind dabei nicht dasselbe. Die Tabelle zeigt sinngemäße Behauptungen; der Quellencheck daneben macht ihre Beleglage sichtbar.
7 Gegenüberstellungen angezeigt
Zeitgenössische Behauptungen in sinngemäßer Wiedergabe, wiederkehrende Muster und historischer Quellencheck
Presse und Propaganda; nicht die gesamte Bevölkerung.
01
Französische Soldaten verstümmelten deutsche Gefangene.
02
Französische Kolonialtruppen begingen systematisch Gräueltaten und sexuelle Gewalt.
03
Französischer Revanchismus habe Europa in den Krieg getrieben.
GrausamkeitAbwertungAngriffsabsicht
Für diese drei konkret formulierten Vorwürfe sind hier keine zeitgenössischen Originalfundstellen nachgewiesen. Ihr genauer Wortlaut und ihre Verbreitung bleiben offen.
Zmeltys Presseanalyse belegt deutsche Darstellungen der Franzosen als leichtfertig und feige. Die bekannte rassistische Kampagne gegen Kolonialtruppen im Rheinland ist dagegen vor allem für die frühen 1920er-Jahre dokumentiert – nicht ohne Weiteres für 1914–1918.
ERSTER WELTKRIEG1914–1918
Frankreich↓Deutsches Reich
Französische Presse; auch im weiteren alliierten Diskurs.
01
Deutsche Soldaten hackten Kindern die Hände ab.
02
Deutsche Soldaten verübten massenhaft Vergewaltigungen.
03
Deutsche Truppen zerstörten belgische Städte wie Löwen und Dinant absichtlich.
GrausamkeitAbwertung
Gerücht und belegte Gewalt liegen hier nebeneinander. Sciences Po dokumentiert den Mythos der abgetrennten Kinderhände in französischen Blättern. Das DHM beschreibt zugleich reale Morde an Zivilisten und Zerstörungen durch deutsche Truppen in Belgien.
Diese Verbrechen sind nicht bloß eine propagandistische Erfindung. Umfang und Verbreitung der pauschalen Vergewaltigungsbehauptung sind hier nicht mit einem zeitgenössischen Einzelbeleg nachgewiesen.
ERSTER WELTKRIEG1914–1918
Deutsches Reich↓Russisches Reich
Unterschied zwischen Feindbild und konkretem Geschehen.
01
Russische Soldaten verübten Gewalt gegen Frauen und Kinder.
02
Russische Truppen seien unzivilisierte Horden.
03
Kosaken massakrierten ganze Dörfer.
GrausamkeitAbwertung
Das DHM dokumentiert mit Walter Triers Postkarte von 1914 ein konkretes abwertendes Soldatenbild und die Verbreitung von Angst vor Kosaken. Das belegt die Darstellung, nicht jede behauptete Tat.
Für die konkreten Dorf- und Gewaltgeschichten fehlen hier nachgewiesene Originalfundstellen. Die spätere nationalsozialistische Rassenideologie wird hier nicht unverändert auf 1914 zurückprojiziert.
ZWEITER WELTKRIEG1939–1945
NS-Propaganda↓Frankreich
Besatzungspropaganda und Kollaboration gesondert betrachten.
01
Frankreich sei moralisch verdorben und dekadent.
02
Frankreich werde von Juden beherrscht – eine antisemitische Verschwörungsbehauptung.
03
Französische Soldaten seien feige.
AbwertungVerschwörung
Die antisemitische Ausstellung Le Juif et la France in Paris 1941 ist dokumentiert. Sie ist ein konkreter Quellenweg für die Verschwörungsdarstellung im besetzten Frankreich.
Für die beiden weiteren Vorwürfe sind hier keine datierten Originalbelege aus 1939–1945 nachgewiesen. Ein aus dem Ersten Weltkrieg bekanntes Stereotyp wird deshalb nicht automatisch als identischer Zweiter-Weltkrieg-Beleg ausgegeben.
ZWEITER WELTKRIEG1940–1945
Französische Gegenbilder↓Deutsche Besatzung
Besetztes Frankreich war kein einheitlicher Kommunikationsraum.
01
Deutsche Besatzungsorgane folterten systematisch.
02
Deutsche seien ein Volk der Vernichter.
03
Deutsche Soldaten verübten massenhaft sexuelle Gewalt.
GrausamkeitAbwertung
Das Museum CHRD belegt Gestapo-Folter in Lyon. Die nationalsozialistischen Massenverbrechen sind dokumentiert; eine pauschale Eigenschaft eines ganzen Volkes folgt daraus nicht.
Für die zweite Formulierung als verbreiteten zeitgenössischen Slogan und für die behauptete Verbreitung des dritten Vorwurfs in Frankreich fehlen hier genaue Originalquellen. Tatnachweis und Nachweis einer Propagandakampagne sind zwei verschiedene Fragen.
ZWEITER WELTKRIEG1941–1945
NS-Propaganda↓Sowjetunion
NS-Rassenideologie, Kriegsführung und spätere Taten unterscheiden.
01
Sowjetische Menschen seien angeblich rassisch minderwertig.
02
Sowjetische Soldaten verstümmelten deutsche Gefangene.
03
Die Rote Armee sei eine Horde von Vergewaltigern.
AbwertungGrausamkeitVerschwörung
Rassistische Entmenschlichung ist in NS-Quellen dokumentiert. Die Broschüre Warum Krieg mit Stalin? von 1941 gehört in diesen Kontext. Ein Einzelbeleg für die hier genannte Gefangenenbehauptung fehlt.
Sexuelle Gewalt durch sowjetische Soldaten am Kriegsende und in der Besatzungszeit ist belegt. Die Existenz eines Feindbildes widerlegt solche Taten nicht; sie macht aber auch nicht jeden sowjetischen Soldaten zum Täter.
ZWEITER WELTKRIEG1941–1945
Sowjetische Propaganda↓NS-Deutschland
Konkrete TASS-Plakate statt Aussagen über alle Russen.
01
Deutschland betreibe ein Vernichtungsprogramm gegen slawische Bevölkerungen.
02
Deutsche Soldaten töteten aus Sadismus.
03
Deutschland wolle Europa versklaven.
GrausamkeitAbwertungAngriffsabsicht
TASS-Plakate von 1942 und 1943 zeigen Hitler als Bestie bzw. deutsche Soldaten in animalisierender Sprache. Sie belegen die Mobilisierungsbilder, nicht die drei Formulierungen als wörtliche Zitate.
Die deutsche Kriegsführung im Osten umfasste geplante Hungerpolitik und Massenmord. Der Vernichtungscharakter war daher nicht bloß ein sowjetischer Mythos. Übersteigerung und reale Verbrechen müssen getrennt untersucht werden.
In dieser Auswahl gibt es für den gewählten Filter keine Zeile.
Das Muster vergleichen. Den Einzelfall nicht verlieren.
Wiederholte Zuschreibungen lassen sich nebeneinanderstellen. Ob eine konkrete Tat stattfand, wer verantwortlich war und wie verbreitet eine Botschaft war, muss unabhängig davon untersucht werden. Die Übersicht bewertet keine heutige Nation und ersetzt keinen Vergleich der historischen Verantwortlichkeiten.
HISTORISCHE SPRACHE & BILDER
Feindbilder sind Quellen. Keine Vorlagen.
Archive zeigen, wie Gegner kollektiv dargestellt wurden. Das erlaubt einen Vergleich der Darstellung – nicht die Gleichsetzung verschiedener Kriege.
USA / 1918
„Destroy This Mad Brute“
Ein Rekrutierungsplakat stellt den deutschen Gegner als monströse Figur dar. Dokumentiert von der Library of Congress.
DEUTSCHLAND / 1941
„Warum Krieg mit Stalin?“
Propagandamaterial im Kontext des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion. Darstellung und historischer Sachverhalt sind zu trennen.
FRAGEN, DIE MENSCHEN BEWEGEN
Die Debatte hat Gesichter. Nicht nur Zahlen.
Dokumentierte Schulstreiks, Veranstalter und die rechtlichen Fragen rund um öffentliche Beteiligung.
Wo Schulstreiks angekündigt oder berichtet wurden – mit Datum, Herkunft der Angabe und klarer Trennung von Aufruf und Teilnahme.
25SEP 2026
ZULETZT DOKUMENTIERTER AUFRUF
Schulstreik gegen Wehrpflicht
Die GEW Schleswig-Holstein verwies auf diesen Aktionstag. Der Termin liegt vor dem Redaktionsstand. Eine bestätigte bundesweite Teilnehmerzahl ist hier nicht hinterlegt.
22 Orte in der ausgewerteten Auswahl. Keine vollständige Deutschlanderhebung.
Durch Medien berichtet In Aufruf genannt
Teilnehmerzahlen brauchen einen Absender. Für den 5. März nannte das Organisationsumfeld mehr als 50.000 Teilnehmende in 150 Städten. Das ist eine Veranstalterangabe, keine unabhängige Vollzählung. Die Karte bildet nur separat ausgewertete Orte ab.
Keine erfundenen Folgetermine. Treffpunkte, Absagen und aktuelle schulrechtliche Fragen sind vor Ort zu prüfen. Ein Versammlungsaufruf hebt Schulpflicht nicht automatisch auf.
TEXTE, AUTOREN & GEGENPRÜFUNG
Nachlesen. Auch die Begründung.
FOLGENABSCHÄTZUNG
Markus Bönig
Kostenblöcke, Gegenfaktuale, Sicherheitsnutzen und Modellannahmen. Die ausführliche Grundlage dieser Portalrechnung.
Militärische Interventionen, Machtpolitik und wirtschaftliche Interessen als Themen seiner Publikation. Das Original ist eine Perspektive, keine gemeinsame Datengrundlage aller Kartenfälle.
RAND bestreitet die Echtheit des kursierenden Dokuments. Ein realer RAND-Bericht von 2019 ist davon zu unterscheiden. Das vermeintliche Papier wird hier nicht als Beweis für einen Kriegsplan verwendet.
DIE WISSENSBIBLIOTHEK
Eine Frage weiter.
55 vertiefende Beiträge zu Kosten, Geschichte, Rechten und öffentlicher Beteiligung. Jeder mit eigenem Quellenweg.
QUELLEN & TRANSPARENZ
Die Quellen gehören zur Aussage.
94 Quelleneinträge. Mit Datum, Herausgeber, Dokumenttyp und Grenzen der Aussagekraft. Keine automatische Aktualisierung und kein versteckter Live-Anspruch.
Belegt ist nicht vollständig.
Karten und Bestände haben konkrete Datenstände. Ein fehlender Eintrag bedeutet nicht, dass dort kein Konflikt oder kein Waffensystem existiert.
Annahme ist nicht Nachricht.
Modellwerte bleiben veränderbar. Sie sind nicht als Risikoprognose, Regierungsabsicht oder Wahrscheinlichkeitsmessung zu lesen.
Ein Link ist keine Zustimmung.
Das Portal verlinkt unterschiedliche Quellenarten. Methodik, Finanzierung und Eigeninteressen werden soweit bekannt in den Einträgen benannt.